Beschreibung

Unser Angebot:

  • Empfang, Einweisung und Informationen durch Ihren Wanderführer im Gasthaus „Hofeck“ .
  • Bei ausreichender Schneelage: 400 Höhenmeter Auffahrt zur Krunkelbachhütte (1294MüM) mit dem hütteneigenen Pistenbully.
  • Ausleihe von Profischneeschuhen (Marke TUBBS) in individueller Größenanpassung.
  • Ausleihe von Teleskopskitourenstöcken (Marke LEKI) in individueller Größenanpassung.
  • Geführte Schneeschuhwanderung zum Gipfel des Herzogenhorns und zurück zur Hütte (ca. 2½ - 3 h).
  • Geistreicher Gipfelumtrunk.
  • Abendessen in der Hütte: Heiße, deftige Gulaschsuppe vom heimischen Weiderind. 
    Wahlweise schmackhafter Hütteneintopf mit Wurst. Dazu selbstgebackenes Bauernbrot.
  • Nach einem gemütlichen Hüttenabend: Geführte nächtliche Schlittenabfahrt 3,5km ins Tal zurück.
  • Dazu: Ausleihe einer Bergsteiger – Stirnlampe.          
  • Dazu: Ausleihe eines hochwertigen Schlittens (Marke ECO).

 

Unser Preis: 39,90 € pro Person

 

  Das Mindestalter für die Teilnahme an unseren Touren ist 14 Jahre 

 

Wetter- & Schneehinweise:

Die Schneeschuhwanderung findet bei (fast*) jedem Wetter statt. 

Einen Sonnenuntergang mit Alpensicht auf dem Gipfel zu erleben ist ein schöner Moment – bei Dunkelheit, Eiseskälte und Schneetreiben den Weg zu finden, ist dagegen Abenteuererlebnis pur.

 

Unsere Schneeschuhtouren sind von den Launen der Natur, im wesentlichen also von der Schneehöhe abhängig. Deshalb passen wir jede Tour der aktuellen Situation an.
Der Pistenbully kann nur fahren, wenn bis ins Tal genügend Schnee liegt. Ist dies nicht der Fall, so wandern wir zuerst zu Fuß zur Hütte hoch (ca. 1¼ h). Dort angekommen, machen wir zunächst eine Verschnaufpause, bevor die eigentliche Schneeschuhtour beginnt.

Alternativ wandern wir vom Tal direkt auf den Gipfel (ca.1½  - 2 h) und nach der Gipfelrast von dort zur Hütte hinunter (ca. 1¼ h). 

Sollte es so wenig Schnee haben, dass wir zum Abschluss nicht mit den Schlitten abfahren können – speziell im März oder in extrem schneearmen Wintern, wie ´06/´07 – dann machen wir im Licht unserer Stirnlampen eine Nachtwanderung ins Tal zurück. 

In allen Fällen werden Sie von uns mit dem notwendigen Material versorgt. 

*Nur bei Unwetter- und Sturmwarnung des DWD (deutscher Wetterdienst), muss aus sicherheitstechnischen Gründen der Termin abgesagt  werden. 

Bei Lawinengefahr, dichtem Nebel, etc.  wird ihr Wanderführer geeignete, alternative Routen

auswählen.

 

Ihre Anfahrt,   unser Treffpunkt:

Wir treffen uns um 14:00 Uhr im Gasthaus Hofeck im Ortsteil Bernau–Hof am westl. Ende des Hochtals.

79872  Bernau-Hof  /  Hofeckweg 2  /  tel: 07675-929161 (od. –338)  /  mail: info@gasthaus-hofeck.de

 

Bitte lassen Sie Ihr Fahrzeug bei Skiliftbetrieb am Straßenrand (extra ausgefräste Parkbuchten) vor dem Ortseingang geparkt und gehen Sie die 5 Minuten zum Gasthaus zu Fuß. 

Es ist schwierig, bei Skiliftbetrieb einen Parkplatz im Ort finden. 

Die wenigen Parkflächen in Liftnähe sind für die Skifahrer mit ihren schweren Skistiefeln vorgesehen. 

Besuchen Sie die Internetseite des rührigen Hofeck-Skilift-Teams. Sie informiert, ob und wann der kultige Hofecklift in Betrieb ist: hofeck-skilift.jimdo.com

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Ihre Ausrüstung:

Gehen sie von minus 15°C, Wind mit Schneetreiben und Nebel aus. Hat es dagegen 0°C, schönes Wetter und Windstille, können Sie dann immer noch einen Reißverschluss öffnen oder eine Jacke ausziehen.

  • Stabile, kräftige, hohe Berg- / Wanderstiefel (wegen der Schneeschuhbindungen). 

Keine Turn- oder Halbschuhe!

  • Warme, wetterfeste Wanderhose, Skihose oder ggf. Gamaschen.
  • Wind- und wetterfester Anorak.
  • Skihandschuhe, Mütze, Brille, Halstuch, kleiner Rucksack, evtl. Wechselunterhemd, ...
  • heißes Getränk (Thermosflasche), Vesper, Riegel, ...

 

Ihre körperliche Fitness  /  Zeitdauer:

Unser Gehtempo richtet sich nach dem/ der  langsamsten Teilnehmer/ in.

Um aber die Tour genießen zu können und den Blick für die Natur frei zu haben, wäre eine normale bis ordentliche Kondition zuträglich. Tiefschnee, Kälte und Schneetreiben zehren zusätzlich an der Kraft und in der Höhe um 1500 MüM ist die Luft schon merklich „dünner“.

Beginnen wir die Tour im Tal zu Fuß, so kommen, zu den 300 Höhenmetern (gesamt) von der Hütte aus, noch zusätzliche 400 Höhenmeter Aufstieg dazu.

 

In der Regel beginnt die Veranstaltung um 14:00 Uhr beim Gasthaus Hofeck.

Je nach  Routenwahl, Wetter, Schneehöhe, Kondition der Teilnehmer und „Abendgestaltung“ sind wir meist ab ca. 21:00 Uhr wieder am Ausgangspunkt zurück. 

Rechnen Sie mit 7 – 9 Stunden Gesamtdauer.

 

Tipp:  Wer nach der Unternehmung noch in der Nacht (evtl. schlechtes Wetter, Nebel, Schneetreiben, Glatteis, ...) eine weite Heimfahrt vor sich hat, könnte sich etwas Gutes antun, einen gemütlichen Abend machen und vor Ort übernachten: 

z.B. direkt oben auf der Krunkelbachhütte incl. „HotPot“ - Erlebnis,

oder gut & günstig in der Gaststätte Hofeck, unserem Start- und Endpunkt .

 

Terminbestätigung:

Am Abend vor der Tour entscheidet der Wanderführer ob die Wetterlage das Vorhaben zulässt. 

Sollte die Tour wetterbedingt nicht stattfinden können, werden Sie von uns benachrichtigt.

 

Absagen, Fragen, Sondertermine:

Bitte informieren Sie uns rechtzeitig, falls Sie verhindert sind und Ihren gebuchten Termin nicht wahrnehmen können. 

Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie sich unter FAQ (häufig gestellte Fragen, s.u.) informieren. 

Werden Sie dort nicht fündig, schreiben Sie uns einfach Ihr Anliegen. Wir antworten möglichst rasch. 

Auch Sonderwünsche, wie z.B. Betriebsausflüge unter der Woche, versuchen wir zu erfüllen.

 

Naturschutz:

Wir bewegen uns in einem Naturschutzgebiet nur im Bereich offizieller Wanderwege, an die Rotwild, Gämsen, Auerhahn, . . .  vom Sommer her gewöhnt sind. Gerade im Winter muss man deren Rückzugsgebiete meiden, um ihre Energiereserven durch eine Flucht nicht zusätzlich zu schmälern. Bitte bedenken Sie diesen Umstand, falls Sie einmal eigenverantwortlich in der Natur unterwegs sein sollten.

 

FAQ´s

 

Ich bin noch nie mit Schneeschuhen gewandert. Ist das schwer?

Die Aussage, „Wer wandern kann, kann´s auch mit Schneeschuhen“ stimmt zunächst.

Die Technik ist einfach und wird nach wenigen Schritten beherrscht. 

Am Anfang meint der Ungewohnte sehr breitbeinig gehen zu müssen. Nach ein paar dutzend Metern stellt er fest, dass dies gar nicht so extrem nötig ist. Durch die volle Drehbeweglichkeit unserer Schneeschuhbindungen stellt sich bald ein ganz natürlicher Bewegungsablauf ein. Auch bieten wir spezielle Damenmodelle in allen Größen an, die eine etwas schlankere Rahmengeometrie für normales, hüftbreites Gehen aufweisen.

 

Welches Material ist das Beste

Das kommt auf Geschmack und Einsatzzweck an. Es gibt die 

klassischen Schneeschuhe mit Holzrahmen und Lederbespannung (einfaches, eher flacheres Gelände),

reine Plastikgeräte (einfaches bis hügeliges Gelände; darunter aber auch Profi-Geräte), 

Alurahmen mit Neoprenbespannung ( Mittelgebirge, Alpen)

und Profi-High-Tech-Teile fürs Hochgebirge, die fast schon Steigeisen ersetzen.

 

Welche Schuhe benötige ich ?

Für unseren Zweck sind normale, feste Bergstiefel ausreichend. Keine leichten Halb- oder gar Turnschuhe!

Hier unterbrechen die Bindungsriemen der Schneeschuhe die Blutzirkulation: Eiskalte Füße sind die Folge.

Falls sie selbst mal längere Unternehmungen im Gebirge unternehmen wollen oder wenn´s mal so richtig kalt ist, dann sind Schalenschuhe (Plastikaußenschale mit herausnehmbaren Innenschuh) das Mittel der Wahl. 

Unser Tipp wenn´s kalt ist (von innen nach außen): Dünne „Arztsöckchen“ / eine dünne Plastiktüte (Vespertüte) / dicke Wollsocken / ein guter, nicht zu enger Lederstiefel / gute (teure, Gore-Tex) Gamaschen.

 

Wo finde ich gute Schneeschuhwandergebiete?

In den Mittelgebirgen, z.B. bei uns im Schwarzwald. Speziell der Südschwarzwald, der nicht so stark bewaldet ist.

Überall wo Sommerwanderwege sind, kann man auch im Winter wandern. Die örtlichen Touristeninformationen bieten Wanderkarten und Infos. Vorschlag: Der „Westweg“ von Pforzheim nach Basel im Winter!?

Und natürlich im Alpenraum (Voralpen, Hochgebirge) und in Skandinavien, Kanada, . . .

Vielleicht sogar bei Ihnen, hinterm Haus, wenn es Schnee hat!

 

Wo darf man, wo nicht, Schneeschuhwandern?

Überall dort, wo auch im Sommer ausgewiesene Wanderwege sind. Auch über verschneite Almen und Weiden, die im Sommer nicht zugänglich sind. Die Weidezäune sind im Winter abgelegt oder zugeschneit. Alle offenen Flächen. Bleiben Sie in den Wäldern auf den Wegen.

Zurückhaltung in Naturschutzgebieten! Bleiben Sie dort auf den Wegen! Betreten Sie nicht die Rückzugsgebiete der Wildtiere: Nicht querbeet durch den Wald, nicht durchs dichte Unterholz, keinen Lärm machen, . . .